Schlagwortarchiv für: Persönlichkeitsrecht

OLG Zweibrücken: Bewertungsportal muss Bewertungsurheber offenlegen

Digitaler Reputationsschutz: OLG Zweibrücken schränkt Anonymität auf Arbeitgeberbewertungsportalen ein 1. Die Ausgangslage: Das Spannungsfeld zwischen Meinungsfreiheit und Reputationsschutz Arbeitgeberbewertungsportale haben sich zu zentralen Plattformen des modernen Arbeitsmarktes entwickelt. Während sie für Bewerber Transparenz schaffen sollen, bergen sie für Unternehmen erhebliche

KI darf nicht lügen: Haftung des Betreibers für Falschaussagen einer KI

Die Kampagnen-Organisation Campact e.V. hat gemäß einer eigenen Presserklärung vor dem Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung des gegen die Betreibergesellschaft X.AI LLC des in die Social-Media-Plattform X.com (ehemals Twitter) integrierten KI-Chatbots Grok wegen einer falschen Tatsachenbehauptung erwirkt. Grok ist als

KI-generierte Stimme verletzt Persönlichkeitsrecht: LG Berlin spricht Synchronsprecher fiktive Lizenzgebühr iHv. 4.000 € für Voice-Cloning/Audio-Deepfake zu

Ein YouTuber muss 4.000 € an einen bekannten Synchronsprecher zahlen, weil er dessen Stimme mittels KI geklont hat – so hat das Landgericht Berlin entschieden (Urteil vom 20.08.2025, Az. 2 O 202/24 im Volltext). Der Beklagte ist Betreiber eines YouTube Kanals